Auszug aus der Schwäbischen Zeitung vom 29. Januar

Mit dem „Ulmer Koffer“ hat die Münsterstadt längst einen festen Platz in sämtlichen Lehrbüchern der Notfallversorgung. Nach diesem von Professor Friedrich Wilhelm Ahnefeld entwickelten Standard-Equipment für Notärzte schickt Ulm sich erneut an, wegweisend in Sachen Ausrüstung für das Rettungswesen zu sein: „Weltpremiere“ feierte am Montag die „Ulmer Trauma-Box“ im Ulmer Rathaus. Das auf Initiative der Deutschen Traumastiftung sowie einem Tochterunternehmen der Heidenheimer Firma Paul Hartmann entwickelte Set soll nach den Worten von Ulms OB Gunter Czisch sich von sämtlichen Ulmer und Neu-Ulmer Schulen und Bussen flächendeckend auf ganz Europa ausbreiten.

Der Hintergrund: Weltweit sterben laut der Deutschen Traumastiftung mehr Menschen durch Unfälle als aufgrund von Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Aids. Zwei von drei Menschen könnten nach Unfällen gerettet werden, sagt Professor Thomas Wirth, der Präsident der Deutschen Traumastiftung. Doch sie verbluten. Gegen diese häufigste Todesursache bei Verletzungen soll die Trauma-Box helfen.

In den leuchtend gelben Spendern befinden sich Päckchen mit aufgedruckter Kurzanleitung sowie zwei Utensilien, die auch dem Laien ermöglichen sollen, Leben zu retten: Ein Tourniquet, also eine Aderpresse, zum Abbinden stark blutender Wunden oder abgetrennter Gliedmaßen plus ein auch von der Schweizer Armee verwendeter spezieller Druckverband. Zudem sind Schutzhandschuhe im Trauma-Set beigelegt.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite www.deutsche-traumastiftung.de/ulmer-traumabox

 

 

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2019-02-05T09:37:39+01:00